Englandflagge

Überarbeiteter Bericht vom Werktreffen in Petterweil am 6.-8.11.2009

Fotos gibts hier

Das Werktreffen mit 46 Teilnehmern (letztes Jahr unter 20 Teilnehmer) war abwechslungsreich und schön.

 

Etwa Zweidrittel der Teilnehmer waren Jüngere (ca. acht bis vierzehn Jahre), ein Drittel ältere Jugendliche (zwölf Jugendliche von 16 bis 24 Jahren und sechs Erwachsene), deren Zahl fast zur Hälfte dem Kommen von fünf Mitgliedern der Freien Fahrtengemeinschaft Artaban, des Bundes von Lampi, zu danken ist. Sie haben sich sehr gut eingebracht, u.a. sehr schöne vor allem russische Chöre gesungen, die sie in einer Extra-AG nochmals übten.
Folgende Werk-AG’s gab es: Unter lueden und Max (Heliandpfadfinder) Holzarbeiten (3-D-Spiele, Pfadfinderknoten, Kubbspiel u.a.m.), unter Yankees Leitung (BdP) Lederarbeiten (Allzeit-Bereit-Päckchen), unter Katja und Sarahs (WV Langen) Leitung „Serviettentechnik“ (es entstanden vor allem schön-bemalte und beklebte Geschenk-Käst­chen), Tonarbeiten (Schalen und Figürliches) unter Julian Ilgens (WV Langen) Leitung, unter meiner Bombillas (Trinkschalen aus Kokosnüssen) und unter der Leitung von Frau Reuß, Witzenhausen, Seidenmalerei (ein großes Bild, Miniaturen in Passepartoutkarten, bemalte Brillenetuis und transparente Fensterbilder).
Neben dem dreimaligen Werken (zweimal am Samstag und einmal noch am Sonntag) erlebten wir zwei schöne Abendrunden mit Spielen und Singen, am Samstagabend u.a. auch mit einem lustigen Spiel von zwei Artaban-Jungmännern, am Freitag auch Volkstanz), am Samstagnachmittag mit einem Geländespiel (von den Heliand­pfadfindern vorbereitet), einem zweimaligen Gitarrenkurs unter meiner Leitung (zwei Teilnehmer); am Sonntagmorgen schloss sich an den Gitarrenkurs ein Gespräch von Mischka, Gerhard und Felix über einen neuen Wandervogelbund und Geschichte an; Felix war mit Jolanda, um rechtzeitig zur Morgenfeier am Samstag da zu sein, die ganze Nacht unterwegs. Diese schöne indianische Dank-Morgenfeier hatte Yankee mit ihren Marburger Waldläufern (zusammen elf Personen und eine schöne Bereicherung des Werktreffens) gestaltet, die Sonntag-Morgenfeier zum Haupt-Thema „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ hatten Katja und Sarah übernommen.
Die Gesamtorganisation des Werktreffens wurde nach einem Gespräch unter den Älteren am Samstag vor dem Mittagessen auf viele Schultern verteilt, z.B. die Ansagen nach den Mahlzeiten und die Leitung des Festabends (lueden und Ältere von Artaban) und das Reinigen des Hauses, die diesmal vorbildlich klappte – schon bis 16.00 Uhr am Sonntagnachmittag. Die Hauptverantwortung des Werktreffens lag auf den Schultern von Mischka, der mit dem Pfadfinderzentrum Lilienwald alles zu klären hatte, die Zahlungen der Teilnehmer entgegennahm, als Arzt Verletzte versorgte und überall mit mir zusammen das Miteinander der Teilnehmer unterstützte.
Und ganz hervorragend verpflegte uns die Küche: die Küchenchefinnen waren Bianca Kranz (Altenpflegerin und schon lange bei Veranstaltungen des WVDB Langen dabei) und Ulrike Tylkowski (Ex-Waldorflehrerin, seit dem 1. Bildungskongress mit mir bekannt und auch hier in Asbach wohnend und in meinem kleinen Asbacher Chorsingekreis mitsingend).
Auch Aufregung wegen Unfugs (vor allem Heftklammern in Kuchenstücke getackert, Verbrennung von vielerlei Material in der Nacht auf dem Gelände, Nichterscheinen bei der Morgenfeier am Sonntag) von vier etwa dreizehnjährigen Heliandpfadfindern entstand; das Ganze regelte lueden mit großem menschlich-pädago­gi­schem Einsatz. Die Jungen entschuldigten sich am Sonntag bei den vor allem Betroffenen und leisteten Extra-Einsatz in Küche und Haus.

 

Sehr erfreulich für mich war das Gespräch am Samstagabend, als die drei älteren Langener Wandervögel Katja, Sarah und Julian sich bereiterklärten, mit mir in Langen wieder eine Waldweihnachtsfeier durchzuführen (am Freitag, den 18.12.) und vielleicht Ende Januar wieder in die Rhön zu fahren (Wie Frau Friedrich, die Heimleiterin, mitteilte, ist da schon besetzt; stattdessen gingen die nächsten drei Wochenenden.) Das KI-Fest Anfang März und die Wildniswoche im April sind weitere fest geplante, für alle offenstehende Veranstaltungen.

 

Den Abschluss vor dem Mittagessen und dem Aufräumen am Sonntag bildete wieder die Ausstellung. Jede AG gab einen Bericht von ihrer Arbeit und zeigte den Zuschauern entstandene Werkstücke. Dazu wurde von allen gesungen und auch nochmals von den Artabanen ein schöner russischer Chorsatz vorgetragen.

 

Mehrere fanden es sehr gut, dass so unterschiedliche Altersgruppen und Bünde vertreten waren, und kündigten beim Abschied ihr Wiederkommen an.

Gerhard

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